Buchvorstelltung: »Von Wegen – Überlegungen zur freien Stadt der Zukunft« mit dem Autor Niels Boeing

nautilus_pbFreitag, 4.12.2015, 20 Uhr, Soziales Zentrum Bochum (Josephstraße 2, 44791 Bochum)

Es gibt eine Alternative zum urbanen Kapitalismus, die mit Mietenwahnsinn, prekären Dienstleistungen und Gated Communities brechen kann. Experimente dazu laufen allerorten. Der Weg zu dieser Utopie erfordert List und Entschlossenheit. Aber das Ziel lohnt: die freie Stadt der Zukunft, der Ort, an dem die Menschen gemeinsam ihre Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen.

Niels Boeing ist Journalist (u.a. Die Zeit, Freitag, Technology Review) und selbst Aktivist im Recht-auf-Stadt-Netzwerk sowie Mitglied des Aktionsbetriebs LOMU – local organized multitude.

Veranstalter: Attac Bochum & Recht auf Stadt Ruhr Netzwerk

Netzwerk-Treffen am 17. November in Bochum

Recht-auf-Stadt-Ruhr Netzwerk-Treffen am 17. November in Bochum um 19.00 Uhr im Haus der Begegnung (Alsenstr. 19a/Hinterhof). Wie immer sind alle an Recht auf Stadt Themen Interessierten dazu herzlich eingeladen!

Neben aktuellen Berichten aus den Städten sind unsere Themen für das Treffen:

1.) Neuigkeiten aus der Stadtentwicklung im Ruhrgebiet, von engagierten urbanen Initiativen und Recht auf Stadt-Kämpfen. Ein Thema dabei wird die Fortsetzung der Debatte vom letzten Treffen zu Stadtteilen, die aufgewertet werden sollen, sein (Ruhrort/Duisburg, Eltlingviertel/Essen…).

2.) Fortsetzung der Planung der Konferenz 2016: Für das Frühjahr 2016 planen wir wieder eine ruhrgebietsweite Konferenz. Dazu gibt es bisher folgende Überlegung. Wir wollen die stadtpolitischen Konferenz 2016 zusammen mit der Initiative »Freiraum« und dem Netzwerk X veranstalten. Dort könnte der Recht auf Stadt Film seine Premiere feiern und die darin vorgestellten Initiativen sich präsentieren. Als mögliche Themen haben wir bisher über solidarische Ökonomien und offizielle/institutionelle Kulturpolitik und Kulturförderung (als Marketing und Wirtschaftsförderung) versus kulturelle Basisprojekte/Offkultur angedacht.

3.) Der Stand der Entstehung des Recht auf Stadt Ruhr Films

Wir freuen uns auf eure zahlreiche Teilnahme.

Netzwerktreffen »Recht auf Stadt – Ruhr« am 13. Oktober 2015 in Essen

Das nächste Recht-auf-Stadt-Ruhr Netzwerktreffen findet am 13. Oktober 2015 um 19.00 Uhr im Jugendraum (Kellergeschoss) des DGB Essen statt. (Teichstr. 4, 45127 Essen). Hier unsere Themen:

Stadtpolitischen Konferenz 2016

Schon mehrfach haben wir über die Neuauflage einer stadtpolitischen Konferenz nachgedacht. Beim letzten Treffen konkretisierten wir die Idee und umrissen drei erste Themenfelder für die Konferenz:

1.) solidarische Ökonomien: Die Kultur des Teilens und Non- oder Low-Profit-Wirtschaftsmodelle sind aktuell wie lange nicht mehr. Welche Projekte/Akteue gibt es konkret im Ruhrgebiet oder welche Modelle könnten auf das Ruhrgebiet übertragen werden (Detroit?)? Welche kulturellen und ökonomischen Potentiale haben sie? Wie kann eine „Produktion des Gemeinsamen“ im Konkreten aussehen? Und kann hier ein ideeller und materieller Überschuss entstehen, der uns Wege aus der Hiflosigkeit gegenüber der Armut im Ruhrgebiet aufzeigt? Unseren Ansatz neu durchdenken: Nicht die Frage wie im Ruhrgebiet wieder Wachstum in Gang gesetzt werden kann ist interessant, sondern die Frage wie produktiv mit der Schrumpfung umgegangen werden kann. Hier vielleicht auch eine Auseinandersetzung mit institutionellen Projekten/Modellen wie „Kreativquatier GE-Ückendorf“, „Ideenwettbewerb des RVR“ usw.

2.) offizielle/institutionelle Kulturpolitik und Kulturförderung (als Marketing und Wirtschaftsförderung) versus kulturelle Basisprojekte/Offkultur. Hier auch die Themen:
– Konkurenzverhältnisse bzw. mangelhafte Zusammenarbeit innerhalb der Offkultur und
– künstlerische Auseinandersetzungen mit den bekannten und unbekannten Themen des Ruhrgebiets (hier möchten wir ein konkretes, qualitatives Projekt vorstellen und/oder durchführen, das zeigt, wie eine künstlerische Intervention jenseits von „Urbane Künste Ruhr“ oder „Detroit Projekt“ aussehen kann.)

3.) neue/alte Publikationskanäle aktivieren und bündeln: Wir möchten einen Kanal im Netz der jenseits von „Ruhrbarone & Co.“ regelmäßig und kritisch über Themen rund um Recht auf Stadt im Ruhrgebiet berichtet, sie analysiert und kommentiert. Welche Ressourcen und Kompetenzen haben wir dafür? Wie lassen sich schon vorhandene aber verstreut produzierte Inhalte verknüpfen und bündeln? Hier auch die Frage nach redaktionellen und technischen Support.

Die eintägige Konferenz soll im ersten Jahresdrittel 2016 in Bochum stattfinden. Als Ort bieten sich die Rottstr5-Kunsthallen und im Verbund mit dem Lokal Neuland an.

Das Essener Eltlingviertel als Beispiel für Gentrifizierung im Ruhrgebiet?

Im innenstadtnahen Essener Eltlingviertel versuchen die Deutsche Annington und die Stadt Essen eine Aufwertung des durch Instandhaltungsstaus gekennzeichneten Viertels zu betreiben. Findet hier klassische Gentrifizierung statt oder wird damit „nur“ ein Unternehmen mit staatlichen Geldern versorgt? Dazu haben wir Menschen eingeladen, die sich mit der Entwicklung im Viertel auskennen und uns berichten werden.

Alle an Recht auf Stadt Themen Interessierten sind wieder herzlich eingeladen!

Netzwerktreffen am 8. Sept. in Bochum

Das nächste Recht-auf-Stadt-Ruhr Netzwerktreffen findet am Dienstag den 8. September in Bochum statt: 19.00 Uhr, Haus der Begegnung, Alsenstr. 19a (Hinterhof).

Wir wollen über die Idee einer stadtpolitischen Konferenz 2016 nachdenken, die wir gemeinsam mit der Initiative »Freiraum«
und dem Netzwerk X veranstalten könnten.

Ein weiteres Thema ist der Vorschlag unsere Website für Berichte, Analysen und Kommentare zu Entwicklungen im Ruhrgebiet zu nutzen. Entstehen könnte ein lebendiger Blog als kritische Stimme und Informationsdienst im Ruhrgebiet. Wie könnte das gehen? Wer hätte Lust sich an einer solchen Recherche-, Schreib- und Redaktionsarbeit zu beteiligen?

Und natürlich werden wir kurz auf die aktuelle Mediendiskussion eingehen die das WAZ-Interview mit Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) ausgelöst hat: Er wirft der politischen Klasse des Ruhrgebiets Kirchturmdenken und eine verfehlte Strukturpolitik vor.

Netzwerktreffen am Montag den 3. August in Dortmund

Das nächste Recht-auf-Stadt-Ruhr Netzwerktreffen findet am Montag (3. August), um 19.00 Uhr bei BoDo in Dortmund statt (Schwanenwall 36-38) statt.

Neben aktuellen Berichten aus den Städten und der bundesweiten Recht auf Stadt Bewegung, haben wir diesmal das Schwerpunktthema „Krise und Armut im Ruhrgebiet – Leerstellen in der Regionalplanung?“, wozu wir die Gruppe „Akoplan“ eingeladen haben, die dazu eine gleichnamige Broschüre veröffentlicht hat.

Weitere Themen sind der RechtaufStadtRuhr-Film, StadtRundgänge und Rundfahrten zu Orten der urbanen Interventionen bzw. zu schon lebendigen Projekten sowie unsere Konferenz 2015/16. Dazu gab es auf dem Mai Treffen eine erste Diskussion. Auf dem Treffen in Dortmund werden konkrete Ideen für eine mögliche Konferenz vorgestellt und diskutiert.

Alle an Recht auf Stadt Themen Interessierten sind wieder herzlich eingeladen!

Netzwerktreffen »Recht auf Stadt – Ruhr« am 9. Juni 2015

Das nächste Recht-auf-Stadt-Ruhr Netzwerktreffen findet am nächsten Dienstag (09.06.), um 19.00 Uhr im Jugendraum (Kellergeschoss) des DGB Essen statt. (Teichstr. 4, 45127 Essen; > Anfahrt) Alle an Recht auf Stadt Themen Interessierten seid dazu wieder herzlich eingeladen!

Bisher sind neben aktuellen Berichten aus den Städten schon zahlreiche Themen für das Treffen angedacht:

Bärendelle: Im Sommer 2013 wurde die seit Jahren leerstehende ehemalige Bärendelle Schule im Essener Westen besetzt. Nach der Räumung durch die Polizei begannen die Anwohner/innen aber erst recht die Schule für soziokulturelle und nachbarschaftliche Aktivitäten einzufordern. Das Engagement über eineinhalb Jahre hatte zumindestens einen Teilerfolg. Die Initiative Bärendelle soll nach Renovierungsarbeiten Räume erhalten. Wir haben Vertreter/innen der Initiative eingeladen über die lange Auseinandersetzung und den derzeitigen Stand zu berichten.

Freiraum Aktionstage: Anfang April fanden in Dortmund initiiert von Avanti die Freiraum Aktionstage mit zahlreichen Aktionen, Workshops und manchen Besetzungen statt. Es wird einen Bericht geben, wie die Tage insgesamt gelaufen sind und was weiter geplant ist, um ein Soziales Zentrum in Dortmund aufzubauen.

Auch das nächste Thema mussten wir letztes Mal verschieben. Im Rahmen der Interventionen Reihe, die zur Gründung von Recht auf Stadt Ruhr führte, gab es vor zwei Jahren im Ruhrgebiet zahlreiche Stadtrundgänge und Rundfahrten zu Orten urbaner Interventionen bzw. zu schon lebendigen Projekten. Es gibt den Vorschlag dieses Jahr erneut ein kleines Programm (Flyer, Plakat) zu machen, um Orte und Konflikte besser sichtbar zu machen. Einige Vorschläge gibt es bereits. Weitere Ideen sind gewünscht.

Recht auf Stadt Konferenz 2015: dazu gab es auf dem Mai Treffen eine erste Diskussion. Auf dem Treffen in Essen werden konkrete Ideen für eine mögliche Konferenz vorgestellt und diskutiert.

Projekt mit dem Netzwerk X: auf dem AprilTreffen entstand die Idee zur „Entpolitisierung der Stadtplanung“ (zum Beispiel die Entstehung und Entwicklung der Kreativquartiere) genaueres zu beobachten, zusammenzutragen und daraus im Herbst eine Veranstaltung zu erarbeiten. Was es dazu neues gibt, wird ebenso berichtet.

Wir freuen uns auf eure zahlreiche Teilnahme.

Netzwerktreffen »Recht auf Stadt – Ruhr« am 19. Mai 2015

symbol_01Netzwerktreffen »Recht auf Stadt – Ruhr« / 19.05.2015 / 19.00 Uhr / Bhf Langendreer in Bochum, Raum 6

Alle an Recht auf Stadt Themen Interessierten sind dazu herzlich eingeladen! Bisher sind neben aktuellen Berichten schon zahlreiche Themen für das Treffen angedacht.

  • Freiraum Aktionstage: Anfang April fanden in Dortmund initiiert von Avanti die Freiraum Aktionstage mit zahlreichen Aktionen, Workshops und manchen Besetzungen statt. Es wird einen Bericht geben, wie die Tage insgesamt gelaufen sind und was weiter geplant ist, um ein Soziales Zentrum in Dortmund aufzubauen.
  • Im Rahmen der Interventionen Reihe, die vor zwei Jahren zur Gründung von Recht auf Stadt Ruhr führte, gab es im Ruhrgebiet zahlreiche Stadtrundgänge und Rundfahrten zu Orten urbaner Interventionen bzw. zu schon lebendigen Projekten. Es gibt den Vorschlag dieses Jahr erneut ein kleines Programm (Flyer, Plakat) zu machen, um Orte und Konflikte besser sichtbar zu machen. Einige Vorschläge gibt es bereits. Weitere Ideen sind gewünscht.
  • Recht auf Stadt Konferenz 2015: auf den ersten Treffen nach den Manifest Veranstaltungen gab es die Idee Ende des Jahres wieder ein Recht auf Stadt Konferenz mit Workshops und zum Austausch zu organisieren. Die Planung dazu sollten bald starten. Auf dem Treffen sollten wir erste Ideen sammeln.
  • Recht auf Stadt Ruhr Film: die AG, die den Film drehen will, war zuletzt sehr aktiv. Wie der Stand ist, wird auf dem Treffen berichtet werden.
  • Projekt mit dem Netzwerk X: auf dem AprilTreffen entstand die Idee zur „Entpolitisierung der Stadtplanung“ (zum Beispiel die Entstehung und Entwicklung der Kreativquartiere) genauer zu beobachten, zusammenzutragen und daraus im Herbst eine Veranstaltung zu erarbeiten. Was es dazu neues gibt, wird ebenso berichtet.
  • Bundesweites Recht auf Stadt Treffen: einige aus unserem Netzwerk nahmen am bundesweiten Treffen stadtpolitischer Gruppen Mitte April in Kassel teil. Darüber wird es einen kurzen Bericht geben.
  • Nur einen Tag nach dem Recht auf Stadt Treffen gibt es einen weiteren Termin. Wir treffen Autoren der Stadtforschungszeitschrift Derive, die zuletzt einen Schwerpunkt zum Ruhrgebiet veröffentlicht hatte. Zur Ausgabe gab es kritische Anmerkungen im Netzwerk. Die Diskussion über die in der Ausgabe veröffentlichten Texte führen wir am Mittwoch den 20. Mai um 19.30 Uhr in Bochum, im Lokal Neuland (Rottstraße 15, 44793 Bochum) mit den Autoren Dirk Haas und Tim Rieniets.

Netzwerktreffen »Recht auf Stadt – Ruhr« / 10.03.2015

Netzwerktreffen »Recht auf Stadt – Ruhr« / 10.03.2015 / 19.00 Uhr / in den Räumen des Mietervereins Dortmund / Kampstr. 4

Folgendes steht bisher auf der Tagesordung:

  • Schwerpunktthema ist: Beispiele für gute Stadtteilprojekte, die was bewegen
  • Sichtbarkeit von stadtintervenierenden Projekten herstellen: Dazu wird es einen Vorschlag geben, wie das Recht-auf-Stadt-Netzwerk aktiv werden könnte, um die Initiativen, Freiräume etc. im Ruhrgebiet sichtbarer zu machen
  • unser Beitrag zu den Freiraum Aktionstagen in Dortmund, zu denen »Avanti« aufruft
  • Diskussion & Brief zur Derive Ausgabe mit dem Schwerpunkt „Urbanes Labor Ruhrgebiet“

Zudem gibts wieder eine News-Runde – falls ihr also was zu berichten habt, berichtet darüber auf dem Treffen!

Netzwerktreffen »Recht auf Stadt – Ruhr« / 10.02.2015

Netzwerktreffen »Recht auf Stadt – Ruhr« / Dienstag 10. Februar 2015 / 19.00 Uhr / Bochum / Bahnhof Langendreer (Raum 6)

Themen:

  • Aktive der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) Dortmund stellen ihr Projekt vor!
  • Berichte/News-Runde
  • Neuester Stand der AG Filmprojekt Recht-auf-Stadt-Ruhr und
  • Vorstellung der Idee Route Alternativkultur (Arbeitstitel)
  • Wenn noch Zeit bleibt noch folgende Punkte: Antwort auf die letzte Ausgabe der Zeitschrift dérive („Urbanes Labor Ruhr“) und die Situation von Geflüchteten.

Und natürlich Punkte, die sonst noch beim Treffen von euch eingebracht werden!

Vortrag und Diskussion in Düsseldorf: Alle gegen alle oder die Produktion des Gemeinsamen?

Alle gegen alle oder die Produktion des Gemeinsamen? – Recht auf Stadt im Ruhrgebiet / Vortrag und Diskussion / 14.01.2015, Beginn 20 Uhr / damenundherren e.V., Oberbilker Allee 35, Düsseldorf / Eine Veranstaltung von i furiosi/ Interventionistische Linke

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Im September 2014 veröffentlichte das offene Netzwerk Recht auf Stadt – Ruhr unter dem Titel „Von Detroit lernen!“ ein Manifest für ein Recht auf Stadt im Ruhrgebiet. In dem dazugehörigen Essay „Realize Ruhrgebiet“ beschreibt und analysiert die Gruppe die aktuelle Situation im Ruhrgebiet. Die Gruppe i Furiosi/ Interventionistische Linke lädt Recht auf Stadt – Ruhr am 14. Januar 2015 ins damenundherren ein, um über Stadtpolitik von unten in Düsseldorf und im Ruhrgebiet zu sprechen.

Warum es das Ruhrgebiet nicht gibt…

Recht auf Stadt – Ruhr kritisieren, wie Armut von den „unternehmerischen Städten” verwaltet und mit Leerstand umgegangen wird und stellen dem die Idee der “Produktion des Gemeinsamen” gegenüber. Warum diese Idee ihre Forderungen nach einem bedingungslosen Grundeinkommen und einem Verständnis von Städten als Gemeinwesen einschließt werden sie erläutern und zur Debatte stellen.

Danach wollen wir gemeinsam die strukturellen, aber auch politischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Ruhrgebiet und Düsseldorf in Bezug auf die Kämpfe für das Recht auf Stadt diskutieren. Wir wollen vergleichen und überlegen, wie in Düsseldorf und im Ruhrgebiet diese Kämpfe geführt werden, was wir voneinander lernen können und wo es gemeinsame Handlungsspielräume gibt.