Recht auf Stadt – Ruhr

Im September 2013 organisierten wir in Bochum die ruhrgebietsweite Konferenz »Interventionen – Stadt für alle«, die sich die Frage stellte, was ein Recht auf Stadt im Ruhrgebiet bedeuten kann. Gemeinsam mit lokalen Initiativen thematisierten wir die vielfältigen Praxen, die dieses Recht auf unterschiedliche Weise einfordern. Wir diskutierten, wie sich unsere Städte verändern, welche Probleme und Konflikte mit diesem Wandel entstehen und welche politischen Strategien eine Antwort sein könnten. Die Debatte wurde fortgeführt und es entstand das Netzwerk »Recht auf Stadt – Ruhr«. Wir veröffentlichten 2014 das Manifest »Von Detroit lernen« und stellten es in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets öffentlich zur Diskussion. Wenig später bildete sich im Netzwerk eine Film-AG, um Initiativen sichtbar zu machen, die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen: Der Film »Das Gegenteil von Grau« lief im März 2017 in Kinos und zahlreichen anderen Orten an. Seit März 2017 bloggen wir unter: www.realize-ruhrgebiet.de

»Recht auf Stadt – Ruhr« ist ein offenes Netzwerk. Einmal im Monat laden wir zu Treffen an wechselnden Orten im Ruhrgebiet ein, bei denen Aktivist*innen und Initiativen sich austauschen, sich beraten und unterstützen. Unsere unterschiedlichen Erfahrungswelten und die verschiedenen Perspektiven, aus denen wir aufs Ruhrgebiet schauen, fließen dabei immer wieder zusammen in Analyse, Kritik, Vision und Intervention.

 

Wir sind erreichbar unter: realize(ät)rechtaufstadt-ruhr.de